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Pressemitteilung: Protest gegen den Abbau des Sozialstaates – Demonstrationszug mit Kundgebung in Coburg

Isabel Wais

Der Sozialstaat wird unter Druck gesetzt. Die Reformpläne der Bundesregierung deuten auf massive Kürzungen im sozialen Bereich hin - weniger Gesundheitsleistungen, sinkende Rente, steigende Pflegekosten, länger arbeiten. Dagegen regt sich überall in der Bevölkerung Widerstand.

Auch in Coburg hat sich ein Bündnis aus Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Gruppen und Parteien gebildet. Mit dabei sind die katholische Betriebsseelsorge, Verdi, die IG BAU, die IG Metall, die Vereine „Hilfe für das behinderte Kind Coburg e.V“, „Aktionsbündnis Psychotherapie e.V.“, „Alternative Kultur e.V.“, sowie der AK Runder Tisch Armut und die Parteien Die Linke und Bündnis 90 Die Grünen.

Gemeinsam rufen die Bündnispartnerinnen unter dem Motto „Es reicht“ zum Protest auf. Am Samstag, den 25. Juli, startet um 14 Uhr ein Demonstrationszug am Bahnhofsplatz mit dem Ziel Marktplatz. Es wird mehrere Kundgebungen mit verschiedenen Wortbeiträgen zu Themen wie Pflege, Arbeitszeit, Psychotherapie etc. geben.

„Kürzungen beim Sozialstaat sind der falsche Weg. Wir stellen uns entschieden gegen Sozialabbau. Wir lehnen Kürzungen bei Renten, Kranken- und Pflegeversicherung ab. Wir stehen ein für einen starken Sozialstaat. Denn der ist keine freiwillige Leistung, sondern eine zentrale Errungenschaft der Arbeiter*innenbewegung, die erkämpft wurde und verteidigt werden muss. Wir sagen: Es reicht!“

erklärt Isabel Wais vom Bündnis dazu.

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