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12. Februar 2010

Satire in der Hildburghäuser Bibliothek oder: Vom Vorteil des Doofseins

 

Schon traditionell werden dessen jährliche Neujahrsempfänge mit einer satirischen Lesung umrahmt. Kummer, ehrenamtlich auch Vorsitzender des Hildburghäuser Theatervereins, will mit dem Empfang der etwas anderen Art immer auch eine Lanze für Kunst und Kultur brechen.

„Es müssen ja nicht immer lange Reden sein“, so der Abgeordnete. Hauptsächlich sollten solche Veranstaltungen zu Jahresbeginn Gelegenheit zu angeregten Gesprächen bieten. Erfahrungsgemäß sorgten die satirischen Einlagen dabei für eine Beförderung des Gesprächsklimas.

Im Anschluss an die Lesung wird ein Buffet eröffnet.

In diesem Jahr wird Mathias Wedel aus seinem jüngsten Buch „Gut, das wir die Doofen sind“ lesen. Das Publikum darf sicher sein, das es mit dem Titel keineswegs beschimpft werden soll.

Vielmehr bekommen bei Wedels bissiger Satire wohl alle politischen Eliten und was sich dafür hält, ihr Fett weg. So zum Beispiel Kohl, Merkel, Biermann, auch die Spitze der Linkspartei. Wedel lädt literarisch die Einwohner der „Dankbarkeits- und Demutsregion (DDR)“ auch zum „Abbaden am 7. Oktober“ ein.


Der 1953 geborene Autor stammt aus Erfurt und arbeitete schon als Dozent an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ sowie als Direktor des Potsdamer „Kabarett am Obelisk“. Heute ist er als Journalist, Schriftsteller und Kabarettautor tätig. Sein Hausverlag ist der Eulenspiegelverlag, darüber hinaus erscheinen seine Texte regelmäßig in der gleichnamigen Zeitschrift. Neben Kolumnen und Erzählungen wurden von ihm in Buchform unter anderem verlegt:


  • Leinenzwang für Schwaben

  • Pflaumen die im Osten reiften. Geschichten aus der Merkelei

  • Bei uns auf dem Dorfe

  • Wie schön, dass wir die Doofen sind