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DIE LINKE

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14. Mai 2017

Gemeinsam den Pflegenotstand stoppen - DIE LINKE kämpft für die nachhaltige Pflege in Coburg und Kronach

René Hähnlein, der Bundestagsdirektkandidat der LINKEN in Coburg/Kronach erklärt: "In
deutschen Krankenhäusern fehlen insgesamt 100.000 Pflegekräfte, zudem Ärzte und
Ärztinnen und technisches Personal. Auch in den Kreisen Kulmbach und Lichtenfels ist der
Mangel an Pflegekräften deutlich spürbar. Dauerstress schadet nicht nur den
Beschäftigten, sondern auch den Patienten und Patientinnen, für die immer weniger
Aufmerksamkeit und Zeit übrig bleibt."

Zum „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai fordern wir deshalb ein Umdenken.
Drei Viertel aller Beschäftigten in der Gesundheits- und Pflegebranche sind Frauen. Unsere
Forderung nach mehr Personal und einer Aufwertung dieser gesellschaftlich unersetzlichen
Arbeit ist deshalb auch wichtig, um die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu
beseitigen", so René Hähnlein weiter.

Die Politik der Bundesregierung, die auf Privatisierung, Wettbewerbsdruck und Profite für
Krankenhauskonzerne und Pflegeunternehmen setzt, ist mit menschenwürdiger Pflege
nicht vereinbar. Daher unterstützen wir als LINKE nicht nur am Internationalen Tag der
Pflege die Protestaktionen von Initiativen und Gewerkschaften. Wir fordern:

  • 1. Eine Pflegevollversicherung, die alle pflegebedingten Leistungen umfasst.
  • 2. Eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen.
  • 3. Menschenwürdige Pflege darf nicht der Profitmaximierung dienen.
  • 4. Menschen mit Pflegebedarf müssen selbst bestimmen können, wo und wie sie wohnen.
  • Sofortmaßnahmen gegen den Pflegenotstand:
    • 100.000 Pflegekräfte mehr in den Krankenhäusern.
    • Gute Löhne für gute Pflege – Pflegeberufe aufwerten: Als Schutz gegen Lohndumping muss der Pflegemindestlohn sofort auf 14,50 Euro erhöht und auf weitereTätigkeitsbereiche in der Pflege ausgedehnt werden.
    • Versicherte entlasten: Die Kosten der medizinischen Behandlungspflege müssen auch in stationären Pflegeeinrichtungen von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.


Mit freundlichen Grüßen

René Hähnlein

Bundestagskandidat DIE LINKE