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28. April 2011

Kinderarmut in NRW (W. Höfel)

Leserbrief zum Hintergrundberichtes vom 9/10. April 2011 "Jedes 6. Kind in NRW lebt in Armut" der Neuen Westfälischen Zeitung.

Sehr geehrte Redakteure,

beim Lesen ihres Hintergrundberichtes vom 9/10. April 2011 "Jedes 6. Kind in NRW lebt in Armut"- ist es mir eiskalt über den Rücken gelaufen! Ich weiß nicht liebe Mitleser, wie es ihnen ergangen ist? Dieses Bild mit den Kinderfüßen hat mich sehr berührt! Da kann man nicht einfach so weiter machen!

Wir sind eines der reichsten Länder in Europa - und dann so etwas!

Unsere Politiker schleppen Milliarden von Geldern zu den Banken und ins Ausland. Ich darf daran erinnern, den Banken wurde innerhalb von Tagen geholfen! Das geschaffene, sogenannte Teilhabe- und Bildungspaket für arme Kinder, hat über ein Jahr gedauert. Bei der Durchführung und Umsetzung, gibt es in den Kommunen die größten Probleme, mit sehr unterschiedlichen Ursachen.  Hier hat unsere Arbeitsministerin Frau von der Leyen, mit Sicherheit kein Glanzstück vollbracht! Über 30% der Mittel gehen für die Verwaltung drauf! Dadurch kommt bei den betroffenen Kindern viel zu wenig an. Außerdem werden durch die Art der Durchführung arme Kinder stigmatisiert.

Frau von der Leyen, das kann ja wohl nicht wahr sein! Wenn ich dann lese, dass der Anteil der Kinder von Aufstockern, Teilzeitbeschäftigten und Alleinerziehenden - trotz insgesamt sinkernder Arbeitslosenzahlen steigt - dann läuft hier etwas in die falsche Richtung. Es darf kein Lohndumping mehr geben, hier muss ein Mindestlohn eingeführt werden. Wer arbeitet, muss auch davon leben können! Wir haben die Pflicht dies zu ändern! Ich rufe die Politiker, Unternehmer, Gewerkschaften und alle weiteren Interessenvertreter auf, hier schnellstens zu handeln! Es ist kurz vor zwölf!! Denn Kinder sind ein Geschenk, so geht man nicht mit Geschenken um.

Gebt allen Kindern eine Chance! Sie sind auch unsere Zukunft!

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Höfel
Beckendorfstr. 63


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